HomeAgendaGottesdienstKirchenlebenLebenskreisB & BKontaktArchivIntern

Stefan Strohmayer


Stefan Strohmayer, unser Jugendarbeiter in der Drehscheibe, hat uns Ende Januar 2011 verlassen, weil er eine neue Stelle in seiner Heimat Rosenheim antreten wird.

Stefan Strohmayer war während knapp dreier jahre in unserer Kirchgemeinde tätig. Als Jugendarbeiter hat er bei uns sein Talent als Out-dor-Sportler auf gute und ansprechende weise einbringen können. Die Schneeschutouren, die Begleitung der Veloreise nach Tschechien oder der Waldtag beim Dominolager waren für die beteiligten besondere Erlebnisse. Mit der Strassenmusiktour in Deutschland im vergangenen Herbst setzte Stefan mit seinem musikalischen Talent einen besonderen Höhepunkt.

Stefan, wir danken dir für dein Engagement und wüschen dir auf deinem weiteren Weg Gottes Segen.

Für die Kirchenpflege Sonja Zollinger

Stefan schreibt Folgendes:

Für mich endet im Januar eine persönliche «Reise» und es zieht mich weg aus der Schweiz. Es war eine spannende Zeit als katholischer Bayer im reformierten Zürich. Wie nach jeder Reise gibt es da viel zu erzählen. Von interessanten Begegnungen mit fremden Menschen, die einem nach und nach ans Herz wachsen. Von genialen Sonnenaufgängen im wörtlichen und auch übertragenen Sinn, bei denen man das Gefühl hat, mit Jugendlichen einen Schritt vorwärts gemacht zu haben. Aber auch von Momenten mit mulmigem Bauchgrummeln, ob das was da kommt auch gut ausgehen wird.

Für all das möchte ich «Vergelts Gott» sagen. Danke an all die Jugendlichen, denen ich hier begegnen durfte, an meine KollegInnen aus dem «Kirchenteam» bei denen ich mich von Anfang an herzlich willkommen gefühlt habe, an das Team der «drehscheibe», mit dem ich gemeinsam viel bewegen durfte und natürlich an die Verantwortlichen der Kirchenpflege, die mich in meiner Arbeit immer unterstützt und so manches aussergewöhnliche Projekt ermöglicht haben.

Wie nach jeder Reise ist es aber auch schön heim zu kommen. Dahin, wo die Familie und die Freunde warten, wo man jeden Stein kennt und man so reden kann wie einem der Schnabel gewachsen ist.
Neben vieler Erinnerungen nehme ich auch neue und ungewohnte Erfahrungen in meinem «Reisegepäck» mit. Und genau da liegt der Unterschied zur Ferienreise. Ich durfte das Leben in einer schweizerischen Gemeinde live, in Farbe und hautnah miterleben und dabei auch erfahren, wie es ist in einem Land Fremder zu sein.

Pfiat Eich (Behüt Euch Gott),


Stefan Strohmayer

(in unseren Gemeindeseiten 1/2011 nachzulesen)